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Blickpunkt 13:


Universität Stuttgart (Stgt. Vaihingen)


Luftbild: Campus Uni Vaihingen
An der Universität Stuttgart-Vaihingen wurden in den letzten Jahrzehnten die technisch-naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zusammengefasst. Das Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen, Abt. Reinhaltung der Luft (Paffenwaldring 23) befasst sich seit Jahren mit Immissionsmessungen und in neuester Zeit mit der Vertikalsondierung von Schadstoffen.

http://www.uni-stuttgart.de


Am Allmandring Nr. 17 gegenüber der Forschungseinrichtung HYSOLAR befindet sich ein Versuchshaus für transparente Wärmedämmung, das u.a. vom Institut für Bauphysik betreut wird. Charakteristisch für transparente Wärmedämmung ist die Durchlässigkeit für Sonnenstrahlung, die Absorption von Wärmestrahlung und ein hoher Wärmedurchlasswiderstand. Altbauten enthalten Energiesparreserven, die prinzipiell auch mit transparenter Wärmedämmung erschlossen werden können. Altbauten sind aber nicht für die Beanspruchungen aus transparenter Wärmedämmung ausgelegt. Sie können Material- und Bauteilkombinationen enthalten, die sich bei Anwendung transparenter Dämmung ungünstig auswirken.

Versuchshaus für transparente Wärmedämmung

Grafik: Funktionsweise von transparenter Wärmedämmung

Daher sollen die Untersuchungsergebnisse als Empfehlungen Altbaubesitzern und ihren Fachleuten helfen, transparente Wärmedämmung im Einzelfall so anzuwenden, dass dabei energetischer Nutzen ohne baulichen Schaden entsteht. Die auf opak gedämmte, d.h. lichtundurchlässige Fassaden treffende Sonnenstrahlung erwärmt zwar ebenfalls die Außenhaut der Wand, trägt aber kaum zur Wärmelieferung nach innen bei, weil die absorbierte Sonnenenergie sofort wieder an die Außenluft abgegeben wird.

 

Bei transparent gedämmten Wänden wird etwa die Hälfte der angebotenen Sonnenenergie durch die Dämmschicht durchgelassen und an der Oberfläche der Wand dahinter absorbiert. Wegen der geringen Wärmeleitfähigkeit der transparenten Dämmung wird ein Großteil dieser Energie in die Wand eingeleitet. Die im Winter von innen nach außen gerichteten Wärmeströme werden hierdurch verringert oder sogar zeitweise umgekehrt. Die massive Konstruktion dient als Wärmespeicher, der die Temperaturspitzenwerte dämpft und zeitlich verschiebt.

HYSOLAR-Haus

10-kW-Solaranlage

Das Projekt HYSOLAR ist ein gemeinsames deutsch/saudiarabisches Forschungsprojekt, an dem diverse Institute mitarbeiten. Es geht im Prinzip um die Gewinnung von Wasserstoff unter Nutzung der Solarenergie. Das HYSOLAR-Haus wurde 1987 nach einem Entwurf des bekannten Architekten Behnisch gebaut. Das Design des Hauses soll den innovativen Geist des Gesamtprojektes reflektieren und hat schon einige Architekturpreise erhalten. Die Meinung der Nutzer des Gebäudes über die Zweckmäßigkeit des Gebäudes ist geteilt. Neben dem Gebäude ist eine 10 kW-Solaranlage der Firma AEG installiert. Sie liefert den Gleichstrom für die Gewinnung von Wasserstoff. Eine entsprechende Anlage für 350 kW steht in Riad.


Solarspiegel
Hier in Stuttgart wird am HYSOLAR Projekt u.a. an folgendem gearbeitet:

 

- Grundlagenforschung Elektrochemie, d.h. direkte Wasserstofferzeugung ohne den Umweg über die vorherige Stromerzeugung,

 

- Konzepte der Kopplung von Photovoltaik mit verschiedenen alkalischen Wasserelektrolyse-Zellen

 

- Modellsimulationen verschiedener Solarzellen und Sonneneinstrahlungsbedingungen.

 

An der Nobelstraße ist auch der Solarspiegel mit gekoppeltem Stirling-Motor (10 kW) nach Prof. Schlaich zu sehen.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie