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Blickpunkt 21:


Auffahrt zur Parksiedlung in Ruit
( Champagnestr./Hohenheimer Str.)


Vom Neckartal (230 m ├╝. NN) kommt man von Esslingen-Weil ├╝ber die Champagne-Auffahrt und die Hohenheimer Stra├če wieder auf die Filder (ca. 400 m ├╝. NN). Man hat im oberen Teil einen eindrucksvollen Blick auf die "Neckaraue" die als wichtiger Verkehrsweg und Industriestandort weitgehend verbaut ist. Bedingt durch die Tallage werden emittierte Schadstoffe nur schlecht abtransportiert. Bei den Kraftwerken (z.B. TWS und Neckarwerke) wurde diesem Umstand mit sehr hohen Schornsteinen Rechnung getragen, um aus dem Str├Âmungsfeld im Neckartal herauszukommen. Seitent├Ąler wie das Rohrackertal (Punkt 4) und das K├Ârschtal (Punkt 22) speisen in der Nacht relativ unbelastete Frischluft in das Bergwindsystem des Neckartales ein. Klimatisch wichtig ist es also, dass die Seitent├Ąler des Neckars m├Âglichst nicht verbaut werden und die Reibungsschicht im Neckartal nicht durch zus├Ątzliche hohe Geb├Ąude weiter nach oben verlagert wird.


Neckarh├Ąnge
Im Neckartal kommt es zu einer starken Kanalisation der Str├Âmung (SCH├äDLER, 1996) verst├Ąrkt durch das vorhandene Berg-Talwindsystem. Die nach S├╝den und S├╝dwesten orientierten Neckarh├Ąnge dienen seit altersher dem Weinbau, dem insbesondere die fr├╝her die Region beherrschende Freie Reichsstadt Esslingen ihren Reichtum zu verdanken hatte. Nach umfangreicher Rebflurbereinigung handelt es sich beim Weinanbau auch heute noch um einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Dabei gehen die Weinberge praktisch nahtlos in die Industrielandschaft des Neckartales ├╝ber, wo sich die Firmensitze verschiedener traditionsreicher Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie befinden. Mit einem Container-Terminal der Deutschen Bundesbahn beim Hafen Stuttgart und der bis Plochingen schiffbaren Neckar-Wasserstra├če stehen diesem Wirtschaftsraum zwei umweltfreundliche Verkehrstr├Ąger zur Verf├╝gung. Der Hafen Stuttgart wurde am 1.4.1958, also vor ca. 40 Jahren er├Âffnet. Es ist ein moderner Handelshafen und Standort verschiedener Speditionsunternehmen, Handelsfirmen, Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie