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Blickpunkt 06:


Wagenburgstra├če/ Wagenburgtunnel


Wagenburgstr./ u. Tunnel
Der Wagenburgtunnel und die Wagenburgstra├če stellen eine direkte Verbindung von der Innenstadt zum Stuttgarter Osten und dem Neckartal her. Dies f├╝hrte infolge der Verkehrsentwicklung in den letzten Jahrzehnten zu einer hohen Verkehrsbelastung (35 000 bis 40 000 Kfz/Tag) und damit verbunden hohen L├Ąrm- und Abgasbelastungen, insbesondere auch verst├Ąrkt durch die beidseitige dichte Bebauung. Durch die neue Verkehrsf├╝hrung im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Berger Tunnels (s. Punkt 18) ist die Verkehrsmenge deutlich zur├╝ckgegangen. Damit war es auch m├Âglich, eine Fahrspur f├╝r das Parken freizugeben. Die Planungen f├╝r den Tunnel reichen zur├╝ck bis in die 20er Jahre. W├Ąhrend der Kriegszeit kam man 1940 zu dem Entschluss, den H├Âhenr├╝cken, der sich zwischen dem Hauptbahnhof und den stark bev├Âlkerten Stadtteilen im Osten erstreckt, als Gro├čluftschutzraum Wagenburgtunnel auszubauen. Er wurde am Kriegsende von bis zu 15 000 Personen als Luftschutzraum ben├╝tzt. Der Vollausbau der S├╝dr├Âhre f├╝r den Verkehr wurde 1954 vom Gemeinderat beschlossen. Die urspr├╝nglich auch geplante Nordr├Âhre wurde zur├╝ckgestellt. Mit 824 m war der Wagenburgtunnel bei seiner Fertigstellung 1957 der l├Ąngste Stra├čentunnel in Deutschland.

Einfahrt Wagenburgtunnel

Wagenburgstra├če

Lageplan Wagenburgtunnel

Die Frischluftzufuhr erfolgt ├╝ber einen unter den Fahrbahnen liegenden Frischluftkanal, wobei die Frischluft seitlich bodennah eingeblasen wird. Die Abluft wird ├╝ber die Decke abgesaugt und ├╝ber eigene Bauwerke am Ost- und Westportal ausgeblasen. Zur Kl├Ąrung der Frage, ob f├╝r den Tunnel eine Bel├╝ftungsanlage ├╝berhaupt notwendig ist, wurde bei der Planung das Chemische Untersuchungsamt (Abt. Klimatologie) eingeschaltet, um durch Messungen u.a. mit Rauchkerzen die Notwendigkeit einer k├╝nstlichen L├╝ftung auch unter Einbeziehung des H├Âhenunterschiedes von Ost- und Westportal von 44 m zu pr├╝fen. Als Hauptergebnis wurde festgestellt, dass bei einer Tagestemperatur von 12-15 Grad au├čerhalb des Tunnels praktisch keine Luftbewegung im Tunnel vorhanden ist. Bei h├Âheren Temperaturen entsteht eine Luftbewegung von Ost nach West, bei tieferen von West nach Ost. Die nat├╝rliche Luftbewegung kann zu einzelnen Tagesstunden bis zu 4,5 m/s betragen. Auch bedingt durch die Kolbenwirkung des Gegenverkehrs, konnte somit auf eine k├╝nstliche Bel├╝ftung nicht verzichtet werden. Konzipiert wurde die Bel├╝ftung mit einer maximalen Leistung von 400 m┬│/s.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie