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Lufttemperatur: 19.2 (°C)
Windgeschw.:3 (km/h)
Windrichtung: S-S-W, 202.9 °
Globalstrahlung: 119.2 (W/m²)
Akt. UV-Index: 0.16
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(Stand: 27.06.2022, 20:00 Uhr,
 S-Mitte, Amt für Umweltschutz)
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5. Thermalkartierung
Meteorologische Bedingungen


Gem√§√ü amtlichem Gutachten des Deutschen Wetterdienstes, Wetteramt Stuttgart, vom 15.9.1988 bestimmte am 18.8.1988 eine umfangreiche Hochdruckzone mit Zentrum √ľber dem √∂stlichen Mitteleuropa den Wetterablauf im Untersuchungsgebiet. Dieser war durch die tagesperiodischen Strahlungsverh√§ltnisse und somit weder durch starke Bew√∂lkung, noch durch Wind oder Niederschlagst√§tigkeit beeinflusst. Aufgrund von Westen heranziehender St√∂rungen eines Tiefdrucksystems mit Kern √ľber dem Nordmeer herrschten in der Nacht vom 18. zum 19.8.1988 s√ľdwestliche H√∂henwinde. In Bodenn√§he war es in der Nacht nur schwachwindig. Im o.g. Mess- zeitraum lagen die an den ma√ügeblichen Wetterstationen registrierten Windge- schwindigkeiten zwischen 1,0 und 2,0 m/s; auch kann man vom √∂rtlichen Auftreten v√∂lliger Windstille (Calme) ausgehen.

Die bis zu einem Bedeckungsgrad von maximal einem Achtel vorhandene Bew√∂lkung bestand aus d√ľnnen Cirruswolken, welche die f√ľr Strahlungsn√§chte typische Aus- bildung thermisch induzierter, autochtoner Windsysteme nicht behindert hat.

Die vom Messflugzeug aus geschätzte Schrägsichtweite betrug 15 km.

Der beim Wetteramt Stuttgart (315 m √ľNN) gegen 1 Uhr durchgef√ľhrte Radioson- denaufstieg l√§sst eine auf dem Erdboden aufliegende Temperaturinversion (sog. Bodeninversion) erkennen, mit einer in 370 m √ľNN um 4,6 Grad h√∂heren Lufttem- peratur als am Startpunkt der Sonde. Dies stellt ein wesentliches Indiz f√ľr das Be- stehen einer s.g. Strahlungsnacht dar, welche auch durch die Aufzeichnungen des tageszeitlichen Verlaufs von Lufttemperatur und -feuchte an den Klimastationen des Wetteramtsbereiches zu belegen ist.

Das Wetteramt Stuttgart kommt deshalb in seinem Gutachten zu dem Schluss, dass die Nacht vom 18. zum 19.8.1988 f√ľr eine Scanner-Befliegung zur Ermittlung klein- r√§umiger Temperaturunterschiede sowohl von der Bew√∂lkung als auch von den Windverh√§ltnissen geeignet war.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie