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Lärmaktionsplan Stuttgart
Aufstellung des Lärmaktionsplans Stuttgart 2009


Lärmaktionsplan Stuttgart 2009 (Downloadbereich)

Die Stadt Stuttgart stellte 2009 den ersten L√§rmaktionsplan f√ľr das gesamte Stadtgebiet auf der Grundlage der EU-Umgebungsl√§rmrichtlinie auf. Ein wichtiger Bestandteil der L√§rmaktionsplanung ist die Beteiligung der √Ėffentlichkeit. Das Ma√ünahmenkonzept des L√§rmaktionsplans beruht zu gro√üen Teilen auf den Vorschl√§gen aus der Bev√∂lkerung.

Hauptverursacher der Lärmbelastung in Stuttgart ist mit großem Abstand der Straßenverkehr. Deshalb konzentriert sich das Maßnahmenkonzept des Lärmaktionsplans vor allem auf Minderungsmöglichkeiten des Straßenverkehrslärms. Hierzu gibt es folgende Ansätze:

‚ÄĘ  L√§rmvermeidung durch Verkehrsvermeidung und L√§rmminderung durch
   Bewusstseinsbildung (Informationskampagnen, Wahl des Verkehrsmittels)

‚ÄĘ  Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs, um Alternativen zum
   motorisierten Individualverkehr zu schaffen

‚ÄĘ  Ma√ünahmen zur Lenkung des Kfz-Verkehrs, insbesondere des Lkw-Verkehrs
   (Verlagerung auf weniger empfindliche Stra√üen)

‚ÄĘ  Vertr√§glichere Abwicklung des Kfz-Verkehrs: niedrigere Geschwindigkeiten,
   gleichm√§√üigerer Verkehrsablauf, Kreisverkehrspl√§tze, Parkraumkonzepte

‚ÄĘ  leisere Fahrbahnbel√§ge; Sanierung von schadhaften Stra√üenbel√§gen

‚ÄĘ  L√§rmschutzw√§nde und -w√§lle.

‚ÄĘ  Ma√ünahmen am Geb√§ude (z.B. Schallschutzfenster).

Weitere Maßnahmen beschäftigen sich mit dem Lärm der Stadtbahnen (Schienenschleifen, leisere Gleisbette, Lärmschutzwände), weiteren Lärmquellen (Eisenbahn, Baustellen, Laubbläser) und dem Schutz Ruhiger Gebiete.


Beteiligung der √Ėffentlichkeit

Ablaufschema der L√§rmaktionsplanung in Stuttgart mit √Ėffentlichkeitsbeteiligung

Download (pdf)


Die √Ėffentlichkeit "erh√§lt rechtzeitig und effektiv die M√∂glichkeit, an der Ausarbeitung und der √úberpr√ľfung der L√§rmaktionspl√§ne mitzuwirken" (¬ß 47d, Abs. 3 BImSchG). Die Stadt Stuttgart hat daher ein umfangreiches Programm zur Beteiligung der √Ėffentlichkeit durchlaufen. Den Anfang machte eine gro√üe Auftaktveranstaltung am 21. Januar 2008 im Rathaus, in der umfassend √ľber die Ergebnisse der L√§rmkartierung und das weitere Verfahren informiert wurde.

Vorträge aus der Auftaktveranstaltung:

1) Grundlagen zum Thema Lärm. Bisherige Lärmminderungsplanung.
    Referent: Prof. Dr. J√ľrgen Baum√ľller Download (pdf)

2) Gesundheitliche Auswirkungen des Lärms.
    Referentin: Dr. med. Snezana Jovanovic Download (pdf)

3) Ergebnisse der L√§rmkartierung. Verfahren der √Ėffentlichkeitsbeteiligung.
    Referent: Thomas Schene Download (pdf)

Es schlossen sich weitere öffentliche Informationsveranstaltungen an:

Am 12. Februar 2008 f√ľr die Innenstadtbezirke (Mitte, Nord, Ost, S√ľd, West).
Präsentation zum herunterladen: Download (pdf)

Am 19. Februar 2008 f√ľr die n√∂rdlichen Stadtbezirke (Botnang, Feuerbach, Weilimdorf, Stammheim, Zuffenhausen).
Präsentation zum herunterladen: Download (pdf)

Am 20. Februar 2008 f√ľr die Filderbezirke (Birkach, Degerloch, M√∂hringen, Plieningen, Sillenbuch, Vaihingen).
Präsentation zum herunterladen: Download (pdf)

Am 27. Februar 2008 f√ľr die Neckarbezirke (Bad Cannstatt, Hedelfingen, M√ľhlhausen, M√ľnster, Obert√ľrkheim, Untert√ľrkheim und Wangen).
Präsentation zum herunterladen: Download (pdf)

Im April und Mai 2008 schlossen sich zehn Workshops an, die das zentrale Element der √Ėffentlichkeitsbeteiligung bilden. Hier erhielten interessierte B√ľrger unter Anleitung von professioneller Moderation die Gelegenheit, die L√§rmsituation in ihrem Stadtbezirk zu analysieren und Vorschl√§ge zu erarbeiten, wie die L√§rmprobleme gel√∂st werden k√∂nnen.

Hier finden Sie die Ergebnisprotokolle der Workshops:

12.04. Stuttgart-West, Botnang Download (pdf)
19.04. Stuttgart-S√ľd Download (pdf)
19.04. Feuerbach, Weilimdorf Download (pdf)
19.04. Obert√ľrkheim, Untert√ľrkheim, Hedelfingen, Wangen Download (pdf)
26.04. Bad Cannstatt Download (pdf)
26.04. Stuttgart-Ost Download (pdf)
26.04. Degerloch, Plieningen, Birkach, Sillenbuch Download (pdf)
31.05. Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Nord Download (pdf)
31.05. Stammheim, Zuffenhausen, M√ľhlhausen, M√ľnster Download (pdf)
31.05. Möhringen, Vaihingen Download (pdf)

Jeder B√ľrger konnte sich au√üerdem direkt schriftlich oder per e-mail an das Amt f√ľr Umweltschutz wenden und Ma√ünahmen vorschlagen.


Der Entwurf des L√§rmaktionsplans wurde vom 27. Juli bis 28. August 2009 √∂ffentlich ausgelegt. B√ľrgerinnen und B√ľrger, die Verb√§nde, Organisationen oder Gruppen etc. konnten sich bis zum 11. September 2009 dazu √§u√üern.

Am 5. November 2009 wurde der Lärmaktionsplan vom Gemeinderat beschlossen.

Der L√§rmaktionsplan 2009 ist eine ‚ÄěMomentaufnahme‚Äú und enth√§lt √ľberwiegend Ma√ünahmenb√ľndel und Programme mit Pr√ľfauftr√§gen. Der L√§rmaktionsplan wird alle 5 Jahre fortgeschrieben.

Der L√§rmaktionsplan ist ein Strategiepapier. Eine rechtliche Verpflichtung zur Umsetzung von Ma√ünahmen besteht nicht. Die Aussagen des L√§rmaktionsplans m√ľssen allerdings bei k√ľnftigen Planungen und Entscheidungen der √∂ffentlichen Verwaltung in die Abw√§gung mit einflie√üen. √úber die Durchf√ľhrung und Finanzierung der verschiedenen Ma√ünahmen ist jeweils durch Einzelbeschl√ľsse zu entscheiden.

Sie k√∂nnen sich gerne zum L√§rmaktionsplan √§u√üern. Neue Ma√ünahmenvorschl√§ge k√∂nnen f√ľr die Aktualisierung des L√§rmaktionsplans gepr√ľft werden. Schicken Sie Ihre Anregungen und Kritik per Post oder E-Mail an:

Landeshauptstadt Stuttgart
Amt f√ľr Umweltschutz
Stichwort: Lärmaktionsplan
Gaisburgstraße 4
70182 Stuttgart
E-Mail: laermminderungsplan@stuttgart.de

Lärmaktionsplan Stuttgart 2009 (Downloadbereich)


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie