Aktuelle Wetterdaten
Lufttemperatur: 10.9 (°C)
Windgeschw.:4.3 (km/h)
Windrichtung: S-W, 215.3 °
Globalstrahlung: 133.1 (W/m²)
Niederschlag: 0.0 (ltr/m²)
(Stand: 25.02.2017, 17:00 Uhr,
 S-Mitte, Schwabenzentrum)
Weitere Luft- u. Wetterdaten
Mehr zum Wetter in Stuttgart
Aktueller Sonnenstand
Webcams in Stuttgart
Vorhersage Region Stuttgart 
Vorhersage Europa 
Niederschlagsradar Baden-W. 
Weitere Links
Neues und Aktuelles
Gesamtwirkungsgutachten zur 3. Fortschreibung des Luftreinhalte- plans Stuttgart
Download (beim RP Stuttgart)
Die Witterung im Jahr 2016, Meteorologischer Jahresbericht Stuttgart Hohenheim
Jahresbericht 2016
Klimasparbuch Stuttgart
Stadtklimaviewer: Karten und Pläne mit detaillierten Themen- karten zu Klima, Luft und Lärm
Lärmkarten Stuttgart 2012
Lärmaktionsplan Stuttgart
Luftreinhalteplan Stuttgart
Infos zum Feinstaub-Alarm
NO2- und PM10 Überschreitungen
Aktuelle Messwerte an den Spot-Messstationen der LUBW
Bildergalerie     Weitere News
Einführung


Lärm gehört heute zu den vom Menschen verursachten Umweltbeeinträchtigungen, die zu den größten Belästigungen führen und gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Laut einer repräsentativen Umfrage des Umweltbundesamts 2012 fühlen sich 54% der Bevölkerung in Deutschland durch Straßenverkehrslärm belästigt. Des Weiteren beklagen sich ca. 23% über Fluglärm, 34% über Schienenverkehrslärm, 32% über Industrie- und Gewerbelärm und 42% über Nachbarschaftslärm.

Grafik 01: Lärmbelästigung 2002 - 2012 Grafik 02: Lärmbelästigung 2012

Download: Grafiken UBA-Umfrage zur Lärmbelästigung 2002-2012 (pdf)


Eine dauerhafte Lärmbelastung bei Pegeln von ca. 60 bis 65 Dezibel, wie sie an Hauptverkehrsstraßen üblich sind, kann über lange Zeiträume hinweg zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen und schließlich in einigen Fällen zu Herzinfarkt und Tod führen. Weiter sind psychische Beeinträchtigungen wie Stressreaktionen, Schlafstörungen und Kommunikationsstörungen möglich. In Baden-Württemberg sind allein durch den Straßenverkehr etwa 250 000 Menschen ganztags Lärmpegeln von mindestens 65 Dezibel ausgesetzt.

Für die öffentliche Hand erwächst daraus die Verpflichtung, im Sinne der Gesundheitsvorsorge auch geeignete Maßnahmen gegen dauerhaft hohe Lärmbelastungen zu ergreifen. Der Gesetzgeber reagierte mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, durch das der Mensch unter anderem vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche geschützt werden soll. Ab wann solche schädlichen Lärmeinwirkungen auftreten, wird in zugehörigen Verordnungen und Richtlinien konkretisiert, in denen auch einzuhaltende oder anzustrebende Richt- oder Grenzwerte festgelegt werden.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie