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7. Berechnungsgrundlagen der Solarstrahlungskarten

Die Berechnungen basieren auf Klimadaten von Stuttgart. Benötigt werden monatliche Messwerte der Globalstrahlung und der Diffusstrahlung sowie Angaben über die mittleren monatlichen Sonnenstunden je Stundenintervall.

 

Die Solareinstrahlung wurde unter Berücksichtigung der Orientierung, der Neigung und der Verschattung bezogen auf die Horizontale in Wh/m² Monat für den Gauß-Krüger-Koordinatenbereich 3503000 - 3523000 bzw. 5395000 - 5414500 im Rasterabstand von 50 m berechnet.

 

Bei der Ermittlung der Verschattung wurden alle, innerhalb des durch die Gauß-Krüger-Koordinaten 3502000 - 3524000 bzw. 5394000 - 5415000 begrenzten Rechtecks, durch das digitale Höhenmodell vorgegebenen topographischen Elemente zur Berechnung der Verschattungswirkung herangezogen. Außerhalb dieses Bereichs liegende Verschattungsquellen wurden nicht berücksichtigt.

 

Die Berechnung der Direktstrahlung erfolgte fĂĽr den jeweils 15.Tag jedes Monats in 10 Minuten Intervallen.

 

Die Berechnung der Verschattungswirkung der Diffusstrahlung erfolgte mit einer Auflösungsgenauigkeit von einem Winkelgrad beim Azimut- bzw. Höhenwinkel. Die höhenwinkelabhängige Strahlungsdichte der Himmelshalbkugel wurde mit H(w)=2/3sin(w)+1/3 angenommen.

 

DurchgefĂĽhrt wurde die Berechnung vom SolarbĂĽro Dr. Ing. Peter Goretzki.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie