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Aus dieser Fragestellung heraus vergab die Abteilung Stadtklimatologie des Amts für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart im Herbst 1994 den Auftrag zur Berechnung von Solarstrahlungsdaten für das Stuttgarter Stadtgebiet an das Solarbüro Dr. Ing. Peter Goretzki
.
Es wurde die einfallende Sonnenstrahlung in Abhängigkeit der Topographie, d.h. unter Berücksichtigung von Überhöhungen und der daraus resultierenden Verschattung sowie der Exposition und Neigung der bestrahlten Flächensegmente berechnet. Zudem wurde zwischen direkter Sonnenstrahlung, Himmels- und Gesamtstrahlung unterschieden.
Zur Berechnung wurde die
PC-Software GOSOL II
verwendet. GOSOL II basiert auf der Platzierung von Gebäuden und Vegetation in ein topographisches Computermodell, welches auch zur flächenhaften Berechnung der Sonnenstrahlung eines größeren Stadtgebiets ohne Bebauung und Vegetation - wie es hier der Fall ist - verwendet werden kann.
Am 10. Januar 1995 wurden die Berechnungsergebnisse bereitgestellt, welche zuerst teilweise auf der "CD-ROM Stadtklima 21" veröffentlicht und jetzt zur Erstellung des Solar Atlases verwendet wurden. Zur Visualisierung wurde die PC Mapping-Software Surfer 6.0 verwendet. Mit Hilfe der so erstellten Solarstrahlungskarten ist es möglich quantitative Aussagen über die Strahlungsverhältnisse im betrachteten Stadtgebiet für jeden einzelnen Monat, aber auch als Jahressumme, zu machen.
Direkte Anwendungen finden sich in der passiven und aktiven Solararchitektur sowie in der Landwirtschaft, insbesondere im Weinanbau.
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| © Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie | |