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Das Trend-Szenario hat gezeigt, dass das Potential zur Energieeinsparung auf der Nachfrageseite im Betrachtungszeitraum bei weitem nicht ausgesch├Âpft wird, wenn nicht zus├Ątzliche Ma├čnahmen ergriffen werden, um den Realisierungsumfang energiesparender Techniken zu erh├Âhen.

Die aus der absehbaren Entwicklung des Energieverbrauchs resultierenden CO2-Emissionen werden zwar weiter abnehmen, doch ist nicht damit zu rechnen, dass eine Zielerf├╝llung, wie sie z.B. von der Bundesregierung mit einer 25%igen CO2-Minderung bis 2005 bezogen auf 1990 angestrebt wird, ohne zus├Ątzliche Ma├čnahmen erreicht wird. F├╝r Stuttgart hat der Gemeinderat im Rahmen der Umweltqualit├Ątsziele Luft (GDRrs. 69/1994) das Ziel einer 30%igen CO2-Minderung bis 2005 beschlossen. Das Klimab├╝ndnis, dem Stuttgart im Jahr 1995 beigetreten ist, strebt eine 50%ige CO2-Minderung bis 2010 bezogen auf 1987 an.

Deshalb wurden auf der Basis der lokalen Energie- und CO2-Bilanz Ma├čnahmenempfehlungen zur Senkung der Treibhausgase erarbeitet. Die ├Ârtlichen Grundlagendaten sind insofern von Bedeutung, als sie das CO2-Minderungspotential der Ma├čnahmen bestimmen.

Um die Fachkompetenz und die Kenntnis der ├Ârtlichen Institutionen und Akteure bereits zu einem fr├╝hen Zeitpunkt in das Konzept mit einflie├čen zu lassen, hat die Stadt begleitende Arbeitskreise im Rahmen des Energietischs Stuttgart eingerichtet. Es galt sicherzustellen, dass die Ma├čnahmen der Stadt nicht am Bedarf vorbei geplant werden, sondern sich an den Bed├╝rfnissen der sp├Ąteren Akteure orientieren und konkret die Stuttgarter Gegebenheiten ber├╝cksichtigen.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie