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Priorisierung der Einzelmaßnahmen im Bereich Verkehr

Betrachtet man nur das Sparszenario, so haben die Maßnahmen V5 "Tempolimit auf Autobahnen" sowie V10 "Mobilitätszentralen/-beratung" und V11 "Verkehrserziehung / energiesparendes Fahren" die höchsten Prioritäten.

Als wesentliches Hemmnis zur Umsetzung der Maßnahme V5 ist zu bemerken, dass die Stadt Stuttgart nicht Baulastträger der auf ihrem Markungsgebiet verlaufenden Autobahnen ist und daher keine Entscheidungsbefugnis besitzt. Erweitert man die Betrachtung auf die zusätzlichen Maßnahmen des Wunschszenarios, so verändert sich die Rangreihung nicht.

Die Ma√ünahmen zur Attraktivit√§tssteigerung des √ĖPNV (Ma√ünahmen V1, V13 und V14) liegen mit den Priorit√§ten 3, 4 und 5 im "Mittelfeld". Trotz der hohen CO2-Einsparungs-potentiale dieser Ma√ünahmen bewirken die erheblichen Investitions- und Betriebskosten eine Abminderung der Priorit√§t. Entsprechendes gilt auch f√ľr die Ma√ünahme V16 "Telematikma√ünahmen".

Als starke Hemmnisse in Bezug auf die Umsetzung der stark kostenintensiven Maßnahmen V1, V14 und V16 sind die derzeitige Wirtschaftslage und die Lage der öffentlichen Haushalte sowie der hohe Abstimmungsbedarf mit der gesamten Region zu sehen.

Aufgrund der geringen Kosten und des CO2-Emissionsminderungspotentials von jeweils ca. 1% sollten die Maßnahmen V10 (Einrichtung von Mobilitätszentralen und Mobilitätsberatung) und V11 (Verkehrserziehung und energiesparendes Fahren) vordringlich realisiert werden. Es sollte außerdem sichergestellt werden, dass die Mobilitätszentralen gleichzeitig auch den Service einer Fahrgemeinschaftvermittlung (V7) wahrnehmen.

Die zur Attraktivit√§tssteigerung des √ĖPNV und des Radverkehrs vorgesehenen Ma√ünahmen V1, V3, V13 und V14 bieten zwar insgesamt die h√∂chsten CO2-Minderungs-potentiale, sind aber, bis auf die F√∂rderung des Radverkehrs ausschlie√ülich vor dem Hintergrund des Klimaschutzes kaum finanzierbar. Hier muss das gesamte Wirkungsspektrum der Ma√ünahmen betrachtet werden, das √ľber den Klimaschutz weit hinausreicht. Aufgrund des relativ g√ľnstigen Verh√§ltnisses zwischen CO2-Minderung und Kosten werden die Ma√ünahmen V1 und V3 f√ľr eine kurzfristige Realisierung empfohlen.

Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen im Stadtgebiet Stuttgart entzieht sich zwar der Entscheidungsbefugnis des Gemeinderats. Aufgrund des CO2-Minderungspotentials von √ľber 1 % und der quasi kostenneutralen Realisierungsm√∂glichkeit, sollte auf die zust√§ndigen Gremien des Landes/Bundes mit dem Ziel einer Realisierung der Ma√ünahme eingewirkt werden.

Eine Verkehrsreduzierende Bauleitplanung (V2) sowie siedlungsstrukturelle Maßnahmen (V17) sind zwar nur langfristig realisierbar und bewirken nur vergleichsweise geringe CO2-Minderungen. Da diese Effekte allerdings voraussichtlich zum Nulltarif zu erzielen sind und ohne weitere Investitionen unbegrenzt andauern, sollte auf eine Umsetzung nicht verzichtet werden.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie