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Beitr├Ąge der Sektoren zur CO2-Minderung

Das Wunsch-Szenario zeichnet sich durch die Zielsetzung einer 30%igen CO2-Minderung f├╝r Stuttgart in 2005 bezogen auf den Ausgangszustand 1990 aus. Dabei ist zun├Ąchst zu ber├╝cksichtigen, da├č mit Stand 1995 die CO2-Emissionen bereits um rd. 7% gegen├╝ber 1990 gesunken sind. Diese Reduktion war im wesentlichen bedingt durch


F├╝r die Zukunft ist weiterhin f├╝r alle Szenarien nach heutigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die Erzeugerstruktur f├╝r Strom im Betrachtungszeitraum in etwa zu gleichbleibenden spez. CO2-Emissionsfaktoren f├╝hrt. Daran wird auch die Fusion der TWS mit den Neckarwerken nichts entscheidendes ├Ąndern, da die Erzeugerstruktur bei den Neckarwerken ebenfalls einen sehr hohen Kernenergieanteil aufweist (rd. 75%).

Als Ergebnis der Szenarien-Betrachtung bleibt festzuhalten, dass theoretisch eine CO2-Entlastung von 30% in 2005 bezogen auf 1990 im Bereich der Energiebereitstellung und -verwendung (inkl. Verkehr) der Stadt Stuttgart m├Âglich ist (Wunsch-Szenario). Dazu ist es allerdings erforderlich, das gesamte Potential an Reduktionsm├Âglichkeiten in allen Handlungsfeldern zur CO2-Minderung auszusch├Âpfen.

F├╝r das Spar-Szenario sind im Bereich Energie den einzelnen Ma├čnahmen Umsetzungsraten zugeordnet worden, die die derzeit g├╝ltigen Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft ber├╝cksichtigen und die Ma├čnahmen unter rechtlichen und akzeptanzpolitischen Aspekten als realisierungsf├Ąhig einstufen. F├╝r den Bereich Verkehr ist unter den entsprechenden Gesichtspunkten das Ma├čnahmenspektrum reduziert worden.

Dies f├╝hrt dazu, dass im Spar-Szenario bezogen auf den Stand 1990 lediglich eine CO2-Reduktion von rd. 17% erreicht wird. Gegen├╝ber der Entwicklung nach dem Trend-Szenario wird dennoch fast eine Verdoppelung der CO2-Einsparung erreicht.

Entwicklung der CO2-Emissionen aus dem Endenergieeinsatz in Stuttgart nach Szenarien

Das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2005 um 30% bezogen auf 1990 zu reduzieren, l├Ąsst sich im Bereich Verkehr unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen und unter Verzicht auf drastische Ma├čnahmen zur Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs in Stuttgart nicht erreichen. Mit den Ma├čnahmen des Sparszenarios lassen sich insgesamt mit den zu erwartenden Flotteneffekten die in Stuttgart verursachten CO2-Emissionen im Verkehrsbereich bis 2005 um lediglich 17% reduzieren. Durch die zus├Ątzlichen Ma├čnahmen des Wunschszenarios, die z.T. mit erheblichen Kosten verbunden sind, ist insgesamt bis 2005 "nur" eine CO2-Reduktion um 21% zu erzielen. Allenfalls bis 2010 kann mit der Umsetzung der Ma├čnahmen des Wunschszenarios das gesteckte Ziel ann├Ąhernd erreicht werden.

F├╝r den Sektor Energie bedeutet dies, dass hier ├╝berproportionale Beitr├Ąge zur Zielerf├╝llung zu leisten sind. Bezieht man die bisher schon geleisteten Beitr├Ąge in den Sektoren Kraft/Licht und Prozessw├Ąrme in die ├ťberlegungen ein, so wird deutlich, dass diese zus├Ątzlichen Beitr├Ąge gerade aus dem Bereich der Raumw├Ąrmebedarfsdeckung geliefert werden m├╝ssen.

F├╝r den Sektor Stromverwendung (Kraft/Licht) und Prozessw├Ąrme ist aufgrund der bestehenden Strukturen in Stuttgart eine Zielerf├╝llung schon dann als gegeben anzusehen, wenn der Stand der CO2-Emissionen f├╝r die n├Ąchsten 10 bis 15 Jahre konstant gehalten werden kann.


 
 

© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie